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Hist.Narrenorte-2 : Hechingen
19.12.2010 19:48 (7453 x gelesen)

         Hechingen Zollernalbkreis



   
 
Historische Narrenzunft Hechingen
 
Die Narrenzunft Hechingen wurde 1877 gegründet. Sie ist seit 1928 Mitglied in der
Vereinigung Schwäbisch – Alemannischer Narrenzünfte und gehört der Landschaft Neckar – Alb an.
 
Geschichte und Narrenfiguren der Historische Narrenzunft Hechingen
Die Sage vom Pestmännlein. Da man die Entstehung der schrecklichen Seuche einem geisterhaften Wesen, dem Pestmännlein, zuschrieb, so wurde dieses in den Eckpfosten eines am Marktplatz stehenden Hauses in Hechingen hinein beschworen und das Borhloch fest verstopft. Ein Bösewicht zog eines nächtlicher Weise den Zapfen heraus, wonach die Pest in Form eines bläulichen Rauches dem Balken entstieg und ihre Verheerungen fortsetzte.
Das Pestmännle der Narrenzunft Hechingen symbolisiert den Bösewicht aus der Sage. Die Butzen stellen die Schergen dar, die früher die Aufgabe hatten, das Pestmännle zu fangen und dem Gericht vorzuführen.
 
Der Hofnarr war in früheren Jahren Mittelpunkt des geselligen Hoflebens auf der Burg Hohenzollern. Sein ausgelassenes Wesen und ständige Bereitschaft zu Scherz und Spaß sowie ein farbenfrohes Kostüm prädestinierten ihn als Fasnetsfigur.
 
Narrenfiguren / Gruppen der Narrenzunft Hechingen
 
Schalksnarren
Butzen
Alte
Lumpenmusik
Roter Butz
Pestmännle
 
 
 
Geschichte der Zoller Hexen Hechingen
 
Die Hintergründe und die Entstehung
der "Zoller-Hexen Hechingen e. V."
In der Hechinger Stadtchronik liest man vom Dasein und der Verurteilung einiger Hexen im Mittelalter: Die Hebamme Ursel wurde wegen Hexerei verbrannt wurde und während ihres Feuertodes braute sich ein grausiges Unwetter zusammen. Das Schützenweib von Jungingen hatte „Glück“, sie wurde 1576 wegen Hexerei lediglich aus der Grafschaft ausgewiesen. 1588 wurde eine Frau aus Rangendingen des Landes verwiesen, nachdem man ihr die Zunge abgeschnitten hatte, nur weil man glaubte, sie sei eine Hexe. Eine wegen Hexerei verurteilte Frau wurde 1626 auf einem Wagen, auf dem sie gefoltert und gepeinigt wurde, zur Richtstatt gebracht und dort durch den Feuertod von ihren Qualen erlöst. Dies wiederholte sich in Hechingen in regelmäßigen Abständen. Die letzte schriftlich festgehaltene Hinrichtung einer wegen Hexerei Verurteilten ist im Jahr 1653 aufgeführt. Es wurde zwar schillernd über die Verurteilung und Folterung der Hexen, aber wenig über ihr typisches äußeres Erscheinungsbild Zeugnis abgelegt; wohl aber, dass „schon ein auffällig bunter Rock verdächtig war“. Auf diesen Auszügen der Stadtchronik basierend taten sich 1980 ein paar Hechinger Jugendliche zusammen, bastelten Hexenmasken aus Pappmaché nach einer Vorlage einer früher entworfenen Holzhexenmaske und zogen an Fastnacht durch Hechingen. 1990 wurde dann, nachdem es immer mehr Maskenträger geworden waren und man sich auch auf ein einheitliches Häs geeinigt hatte, die „Narrenvereinigung 1990 Zoller-Hexen Hechingen e. V.“ gegründet. Das Häs bestand aus einem knallroten Rock („auffällig bunt“), einer grünen Schürze, einer weißen Bluse, einer schwarzen Stola, Strohschuhen, weiß-grün gestreiften Strümpfen und Besen. Die Maske hat langes geflochtenes Haar und ein grünes Kopftuch. Seit dem Eintrag in das Vereinsregister erfuhr der Verein viel Aufschwung. So wurden die „Zoller-Hexen“ 1995 nach einjähriger Probezeit als 16. Verein in den „Narrenfreundschaftsring Zollernalb“ aufgenommen. Der Verein besteht derzeit aus ca. 460 Mitgliedern, von denen rund 250 aktive Hästräger sind. Inzwischen pflegt der Verein langjährige Freundschaften zu anderen Narrenvereinen von der Schweiz über Schwarzwald zum Bodensee. Ebenso ist er in Hechingen vom Fasnetsgeschehen nicht mehr wegzudenken. Der Schwerpunkt ihrer Vereinsarbeit ist die Pflege des Brauchtums
 
Wir danken der Althistorischen Narrenzunft sowie Zollern Hexen für die Texte
Zusammengestellt wurde dieser Bericht von Raphael Rinkenauer


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